Werkstatt N: Rat für Nachhaltige Entwicklung zeichnet 102 Impulse und Projekte aus

Rat vergibt Qualitätslabel für besonders zukunftsweisende Initiativen.
Neue Bewerbungsrunde startet im Sommer 2011.

Berlin, 08.02.2011, Rat für Nachhaltige Entwicklung

Werkstatt N 2011 ist komplett: Insgesamt 102 Projekte und Impulse werden vom Rat für Nachhaltige Entwicklung mit dem Qualitätslabel ausgezeichnet. Als besonders zukunftsweisende Initiativen werden sie im Jahr 2011 das Siegel „Werkstatt N-Projekt 2011“ bzw. „Werkstatt N-Impuls 2011“ tragen.
Vom nachhaltigen Modelabel „manomama“ über eine „Denkschule für das Solarzeitalter“ bis zum Fahrradlieferservice „RegioVelo für regionales Obst und Gemüse“: Werkstatt N versammelt Ansätze unterschiedlicher Art aus den Bereichen Bildung, Umweltschutz, künstlerische Gestaltung, politische Partizipation und nachhaltiges Wirtschaften.

„Die Projekte haben dabei eines gemeinsam“, so Hans-Peter Repnik, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung. „Sie verknüpfen mit ihrer Idee produktiv alle Dimensionen der Nachhaltigkeit. Neben dem ökologischen, dem sozialen oder dem wirtschaftlichen Aspekt gehören dazu auch das kulturelle Wirken und Impulse für die Entwicklung zukunftsfähiger Lebensstile.“

Die Auszeichnung „Impuls“ bekommen Beiträge, die in Form von Modellen, Entwürfen oder Prototypen eine Idee für Nachhaltigkeit in die Gesellschaft einbringen, deren Umsetzung als Projekt aber noch in der Zukunft liegt.

Die Jury bestehend aus Mitgliedern der Geschäftsstelle und des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wählte in dieser Runde aus über 120 Einreichungen 57 Beiträge aus. Nachdem auf der letztjährigen Jahreskonferenz des Rates die ersten 45 Projekte ausgezeichnet wurden, gibt die Jury nun 57 weitere nachhaltige Initiativen bekannt, die im Jahr 2011 mit dem Siegel „Werkstatt N-Projekt 2011“ bzw. „Werkstatt N-Impuls 2011“ ausgezeichnet werden. „Die Auswahl ist immer ein schwieriger Prozess. Die Projekte werden auf das umfassende Verständnis von Nachhaltigkeit in den drei Dimensionen, Übereinstimmung von Ziel und Methode sowie Originalität geprüft. Das lässt einen gewissen Interpretationsspielraum zu und ermöglicht zugleich den wettbewerblichen Vergleich.“, so Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des RNE. „Doch wir möchten uns bei allen Initiativen bedanken, die durchweg mit viel Engagement ein gutes Ziel verfolgen – das einer wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch tragfähigen Entwicklung.“

Die Werkstatt N-Projekte und – Impulse werden ab dieser Woche auf der Webseite www.werkstatt-n.de vorgestellt. Viele der Beiträge werden auch im Programm der 11. Jahreskonferenz des RNE am 20. Juni 2011 im Berliner Tempodrom sein, die in diesem Jahr den Titel „…und was bedeutet Nachhaltigkeit?“ trägt. www.nachhaltigkeitsrat.de/konferenz

Der Rat
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung entwirft Beiträge und gibt Empfehlungen für die Nachhaltigkeitsstrategie und -politik der Bundesregierung. Hans-Peter Repnik ist Vorsitzender, Marlehn Thieme ist stellvertretende Vorsitzende des Rates. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sie und 13 weitere Mitglieder aus unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen im Juni 2010 berufen. Erstmals berufen wurde der Rat für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2001.
Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de

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[E] guenther.bachmann@nachhaltigkeitsrat.de

[W] www.nachhaltigkeitsrat.de

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