Es gibt eine Vielzahl spannender und viel versprechender Impulse und Projekte, die den Gedanken der Nachhaltigkeit transportieren. Werkstatt N hat sie ausgezeichnet.
EL PAN ALEGRE – DAS FRÖHLICHE BROT ist ein nachhaltiges regionalwirtschaftliches Modell für die Grundversorgung mit Energie und Nahrung. Mithilfe von optimierten lokalen und regionalen Stoffstromkreisläufen rund um die alte Kulturpflanze Amaranth, die erneuerbare Energiequelle Biogas (hier: aus organischen Hausabfällen) sowie die nährstoffreiche schwarze Erde Terra Preta können Gemeinden jenseits kommunaler Finanzlöcher eine stabile Wertschöpfung erreichen und am Ort halten. Zum Nachweis der Funktionsfähigkeit des Modells führt der Projektträger En Buenas Manos e.V. ein Pilotprojekt im FEZ-Berlin durch, Europas größtem gemeinnützigen Freizeit-, Bildungs- und Erholungszentrum für Kinder, Jugendliche und Familien.
Das Projekt ist auch als offizielles UN-Dekade-Projekt "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" 2011-12 ausgezeichnet worden und erhält in 2011 Fördermittel von der Stiftung dieGesellschafter sowie dem Deutschen Kinderhilfswerk. Das Workshop-Angebot des Trägervereins En Buenas Manos e.V. rund um die Projekt-Themenbereiche "Ernährung" und "Energie" ist erfolgreich und fest im Programm des FEZ-Berlin eingebettet und wird mit zunehmender Bekanntheit immer stärker von den Berliner Schulen nachgefragt. Die Umsetzung des Kreislaufmodells in Form einer Schau- und Lehr-Bäckerei im Volkspark Berlin-Wuhlheide ist für 2013 vorgesehen. Auf Einladung von Werkstatt-N hat En Buenas Manos e.V. das Projekt bei der diesjährigen Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung den ganzen Veranstaltungstag über an einem eigenen Stand präsentiert. Die Geschäftsführerin von En Buenas Manos e.V. wurde zum diesjährigen Kongress des Internationalen Landfrauen-Verbands nach Mexiko eingeladen, um das Projekt und seine Themenbereiche einem breit gefächerten Fachpublikum vorzustellen.
1996
Es gibt * zwei zentrale Projektverantwortliche, dazu (weitere) neun Vereinsmitglieder im engeren Kreis; * etwa zehn Fachleute aus den verschiedenen Projektdisziplinen, die mit uns gezielt an bestimmten Veranstaltungen teilnehmen, sowie * ein breit gefächertes fachübergreifendes Netzwerk zur Konsultation bzw. zum fachlichen Austausch (ca. 100 Personen).
Das Projekt als Modell für optimierte Stoffstromkreisläufe stärkt das lokal-regionale Zusammenleben und Wirtschaften und nutzt das „Tägliche Brot“ als verbindendes Element zwischen der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und der „Technik zum nachhaltigen Wohl der Gemeinschaft“. Die vernetzten Kreisläufe in der Grundversorgung sollen (wieder) Schritt für Schritt das Gefühl der nutzbringenden gemeinschaftlichen Verantwortlichkeit für das Gemeinwohl etablieren.
Informationsweitergabe, Aufklärung und Bewusstseinsvertiefung vorrangig im Raum Berlin-Brandenburg, aber auch im internationalen Kontext in Form von Workshops und der Teilnahme an themenbezogenen Veranstaltungen. Vorbereitung des Projektmodellbetriebs "Die Fröhliche Bäckerei" im Volkspark Berlin-Wuhlheide als Teil eines für den ganzen Park geplanten Nachhaltigkeitskonzepts unter dem Namen "Paradies Wuhlheide".
a) Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um ihnen ihr Recht auf stärkende Nahrung bewusst zu machen und ihnen - z.T. verborgene - Energie- und Nahrungsressourcen aufzuzeigen; b) lokal bzw. regionale Engagierte und VerantwortungsträgerInnen, die nach Wegen zu einer weitgehend autarken Grundversorgung mit Energie und Nahrungsmitteln suchen.
Direkt bis jetzt ca. 1500 Kinder und Erwachsene pro Jahr
Wachsende Sensibilisierung von Kindern und Familien für die hoch nährstoffhaltige Kulturpflanze Amaranth; steigendes Interesse Berliner und Brandenburger Schulen an unserem Workshop-Angebot; Aufnahme von Amaranth-Brot in das Sortiment der Berliner Großbäckerei Märkisches Landbrot; Einladung zu Projektpräsentationen bei den "Geschmackstagen 2010", der Jahreskonferenz 2011 des Rats für Nachhaltige Entwicklung und "48 Stunden Oberhavel 2011"; Mitarbeit bei der Umgestaltung des Volksparks Wuhlheide
Der Verein schafft einen dauerhaften Arbeitsplatz für mindestens eine Referentin, wodurch sein Angebot auch auf Workshops in Schulen und Kitas ausgedehnt werden kann. Die Vereinsgeschäftsführung bereitet die Gründung einer Genossenschaft für den Bau und Betrieb des Projektmodells "Die Fröhliche Bäckerei" vor (zu bauen mit lokal-regionalen nachwachsenden Rohstoffen und betrieben mit erneuerbarer Energie). Der Verein akquiriert Mittel für die interaktive Begleitung seiner Arbeit im Internet.
1. Das eindeutige und konsequente Bekenntnis zu den Erneuerbaren Energien, verbunden mit der eindeutigen und konsequenten Absage an die Atomkraft. 2. Die gesetzlich garantierte Unterstützung anerkannt gemeinnütziger Arbeit verbunden mit einem Grundeinkommen für die in dieser Arbeit Engagierten. 3. Diejenigen Rahmenbedingungen, die wieder betriebswirtschaftlichen Eigennutz mit dem volkswirtschaftlichen Gemeinwohl in Einklang bringen und im Zweifelsfall letzteres begünstigen.
Kommentare
Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare.
Kommentar hinzufügen