Initiative für Nachhaltigkeit e.V.

Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule
Postleitzahl und Ort: 45142 Essen
Wir sind eine: Initiative
Organisation: Initiative für Nachhaltigkeit e.V. (IfN)
Jahr der Auszeichnung: 2011



Beschreibung:

Die Initiative für Nachhaltigkeit e.V. (IfN) wurde im Jahr 2005 von Studierenden als studentische Hochschulgruppe für ein "Mehr an Nachhaltigkeit" an der Universität Duisburg-Essen (UDE) gegründet. Wir möchten an der Hochschule und im lokalen Raum Ruhr Menschen für Nachhaltige Entwicklung sensibilisieren, besonders aber auf die Universität einwirken. Dazu führen wir Projekte und Veranstaltungen zu verschiedenen Themen der nachhaltigen Entwicklung durch (z.B. Ökostrom, Green New Deal, Nachhaltiger Konsum und ökosoziale Beschaffung). Derzeitiger Schwerpunkt bilden Veranstaltungen innerhalb der Hochschule sowie Projekte zur nachhaltigen Entwicklung innerhalb der Hochschule, die wir vor allem auch durch unser Projekt "BENA-Nachhaltigkeit entdecken" (http://www.uni-due.de/nachhaltigkeit/) gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt sind Projekte zur regionalen und überregionalen Netzwerkarbeit.

Aktiv seit:

2005

Beteiligte Personen:

Wir sind mittlerweile ein ca. 40-köpfiges, interdisziplinäres Team von Studierenden und AbsolventInnen der UDE, wobei das Kernteam der Aktiven aus ca. 10-15 Menschen besteht. Das Netzwerk lässt sich auf ca. mind. 350 Personen beziffern.

Herausforderungen der Nachhaltigkeit, denen begegnet werden soll:

Da unser aktueller Schwerpunkt auf der Gestaltung einer nachhaltigen Universität liegt, wirken wir auf die Universität als öffentlicher Träger ein, sich mehr und besser mit Themen der nachhaltigen Entwickung zu befassen und Maßnahmen wie z.B. Recyclingpapier, ökosoziale Beschaffung, verstärkte Nachhaltigkeitsforschung und vieles mehr auch wirklich umzusetzen.

Was konkret gemacht wird / werden soll, um dieser Herausforderung zu begegnen:

Wir arbeiten daran, Stück für Stück verschiedene Zielgruppen der Universität, aber auch städtische AkteurInnen in unsere Arbeit einzubeziehen und für das Thema nachhaltige Universität und Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre zu sensibilisieren. Gemeinsam erarbeiten wir bisher in zwei Workshops mit über 40 Akteuren die Nachhaltigkeitsvision Green Urban Campus (s. z.b. hierzu: http://www.derwesten.de/staedte/essen/hochschule/Ein-Garten-auf-dem-Hoersaal-Dach-id3637993.html).

Wer angesprochen wird:

Die IfN spricht Studierende, AbsolventInnen, Lehrende, Forschende, Betriebs- und Verwaltungsangestellte, städtische Akteure und die interessierte Öffentlichkeit an und vernetzt sich mit diesen. Der Schwerpunkt liegt auf Studierenden, wobei durch das Projekt BENA weitere Zielgruppen hinzukommen.

Anzahl der Personen, die erreicht werden:

5.000 (indirekt)/ ca. 450 (direkt)

Was bereits durch das Projekt erreicht wurde:

Seit unserem Bestehen haben wir bereits über 50 Projekte und Veranstaltungen weitgehend ehrenamtlich durchgeführt. In den letzten 12 Monaten wurde durch die erfolgreiche Bewilligung des Projekts BENA (s. http://www.uni-due.de/nachhaltigkeit/) das Rektorats als ein wesentlicher Förderer und Multiplikator in das Projekt eingebunden. Nun sind wir nicht nur (weitgehend studentische) Nachhaltigkeitsinitiative, sondern auch Teil der Hochschule geworden.

Nächste Schritte, Aktivitäten oder Meilensteine für die Zukunft:

Die Initiative für Nachhaltigkeit e.V. wird ihre Arbeit wie bisher fortführen und sich dafür einsetzen, Credit Points für das ehrenamtliche Engagement der Studierenden vergeben zu können. Das Projekt BENA wird ebenfalls weiter aktiv die nachhaltige Entwickung der Universität kritisch betrachten, Verbesserungsvorschläge erarbeiten sowie Vernetzungs-und partizipationsmöglichkeiten für verschiedene TeilhaberInnen herstellen.

Wünsche an den gesellschaftlich-politischen Rahmen:

Es ist von zentraler Bedeutung, universitäre Einrichtungen als wichtige (Aus-)Bildungsinstanzen für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft ernst zu nehmen. Es reicht nicht aus Sensibilisierungsmaßnahmen in Kindergärten oder Schulen durchzuführen. Universitäten sind zentrale Bildungseinrichtungen, an denen Wissen entsteht, genutzt und weiterentwickelt wird. Unser Wunsch ist es diese Einrichtungen und deren TeilhaberInnen neben anderen Bildungseinrichtungen stärker zu fördern.

Video:

Kontakt
Stefanie Wölfle (Vorstand IfN)/Julia-Lena Reinermann (Koordination BENA)

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