Es gibt eine Vielzahl spannender und viel versprechender Impulse und Projekte, die den Gedanken der Nachhaltigkeit transportieren. Werkstatt N hat sie ausgezeichnet.
Das Wildniscamp ist eine intern. Begegnungsstätte für Menschen, um sich mit Natur, Wildnis und sich selber auseinander zu setzen. Alltag im Camp heißt: miteinander wohnen und leben, gemeinsam essen und aufräumen, Kreisläufe erleben und die eigenen Erfahrungen reflektieren. 6 Themenhütten ermöglichen ein Lernen durch Erfahrung und eigenes Handeln. Waldzelt, Lichthaus, Wasserhütte, Baumhaus, Erdhöhle und Wiesenbett lassen die Lebensräume des Bayerischen Waldes erspüren. Die Bewohner erfahren mit allen Sinnen die dort herrschenden Bedingungen: Temperatur, Geruch, Geräusche, ... eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema der jeweiligen Hütte wird möglich. 8 Länderhütten entstanden in Zusammenarbeit mit Partnern aus Asien, Afrika und Lateinamerika – traditionelle Unterkünfte aus Großschutzgebieten, wie z.B. der Mongolei, Chile oder dem Benin. Jeder Aufenthalt dort steht unter einem übergeordneten Leit-Thema, wie „Das Klima und der Wandel“ oder „Die Vielfalt des Lebens“.
2002
Neben einem Hauptverantwortlichen, einem Leiter des Wildniscamps und zwei Teilzeitkräften, die den organisatorischen Ablauf des Wildniscamps planen, werden noch ca. 25 ehrenamtliche Waldführer und Mitarbeiter auf Zeit für die Betreuung der Gruppen vor Ort eingesetzt.
Intensive Naturerlebnisse und -wahrnehmungen sowie deren Aufbereitung und Reflexion schaffen einen Nährboden für nachhaltiges Lernen von und in der Natur. Eingebunden in die Kreisläufe der Umgebung wird die Eigendynamik von Ökosystemen erfahrbar und verständlich. Gemeinsam das Leben in der Natur gestalten, von sich und anderen lernen, miteinander darüber nachzudenken sind wichtige Lernprozesse im Camp-Alltag. Die Aufbereitung der Erfahrungen ermöglicht einen Transfer in die eigene Lebenswelt.
Ziel der pädagogischen Arbeit im Wildniscamp ist es, den Menschen Motivationen und Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, ihre Zukunft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aktiv zu gestalten. Themenhütten: Lernen durch unmittelbare Naturerfahrung und intensive Auseinandersetzung damit Länderhütten: globales Lernen, Reflexion und Veränderung des eigenen Lebensstils und eigener Konsummuster durch praktische Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen von Menschen anderer Erdteile.
Bessere personelle Ausstattung im Bereich der Umweltbildung. Bessere Integration der Bildung für nachhaltige Entwicklung in allgemein schulische Bildung.
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